By | Oktober 26, 2026

Das Problem: Der offene Grundriss bleibt ungegliedert

Viele Wohnungen kombinieren Küche, Essen und Wohnen auf einer Fläche. Ohne bauliche Zäsur entsteht ein langer Raum, in dem Möbel zufällig wirken und Wege kreuz und quer verlaufen. Ein Raumteiler muss deshalb zonieren, ohne Licht zu blockieren.

Genau hier setzt das Regalsystem Vox Concept an: Es arbeitet mit offenen Würfeln und schmalen Modulen, die als Grenze dienen, aber den Blick in den Raum lassen. Die Wirkung entsteht nicht durch Masse, sondern durch Stellung und Wiederholung.

Die Ursache: Offene Regale zeigen zu viel Alltag

Offene Fächer sind praktisch, aber sie machen Kabel, Papiere und Kleinteile sofort sichtbar. Steht das Regal mitten im Raum, wirkt jede Unsorted-Ecke doppelt. Die Folge: Der Raumteiler zieht Aufmerksamkeit auf sich, statt Ruhe zu schaffen.

Beim Regalsystem von vox lässt sich gegensteuern, indem geschlossene Einsätze, Rückwände und niedrige Sockelmodule kombiniert werden. Die offene Seite bleibt als Sichtachse erhalten, während die Arbeitsseite Stauraum aufnimmt. Wichtig ist eine klare Aufteilung: Wohnseite ruhig, Rückseite funktional.

Die Lösung: Modulbau statt monolithischer Wand

Ein Regal als Raumteiler funktioniert nur, wenn es in einzelnen Segmenten geplant wird. Die Höhe sollte den Raum nicht abschneiden, die Tiefe muss zur Verkehrsfläche passen und die Rückseite braucht eine Aufgabe.

  • Zonierung: Ein niedriges Modul trennt Essbereich und Sofa, ohne den Blick zu versperren.
  • Stauraum: Geschlossene Fächer auf der Rückseite nehmen Alltagsdinge auf, die nicht sichtbar sein sollen.
  • Flexibilität: Einzelne Würfel lassen sich später ergänzen, wenn Kinderzimmer oder Homeoffice dazukommen.
  • Materialmix: helle Fronten halten den Raum leicht, dunkle Akzente setzen die Grenze optisch.

Entscheidend ist die Standtiefe: Ein Regal mit 35 bis 40 Zentimetern wirkt als Raumteiler leichter als ein 60 Zentimeter tiefes Möbel. Wer Stauraum für Ordner braucht, plant diese Tiefe nur in einem Teilsegment und hält den Rest schlank.

Vor dem Kauf: Drei Prüfpunkte

  1. Maß nehmen: Die Durchgangsbreite zwischen Regal und Wand sollte mindestens 80 Zentimeter betragen, sonst entsteht ein Engpass.
  2. Befestigung prüfen: Ein hohes Raumteiler-Regal muss an der Wand oder am Boden gesichert werden, besonders in Haushalten mit Kindern.
  3. Rückseite planen: Wer die Rückseite sichtbar lässt, sollte Kabelkanäle, Kisten und Deko von Anfang an einplanen.

Ein Vox-Concept-Regal ist kein fertiges Möbelstück, sondern ein Baukasten. Der Nutzen entsteht erst durch die Aufteilung in Zonen: sichtbar auf der Wohnseite, geschlossen auf der Arbeitsseite. Wer diese Trennung vor dem Aufbau festlegt, bekommt einen Raumteiler, der Ordnung schafft und den offenen Grundriss nicht zubaut.